Die Ausstellung zum 20jährigen Auflösungsjubiläum der langzeitpsychiatrischen Klinik Kloster Blankenburg dokumentierte den Weg der ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen in ein selbstbestimmtes Leben. 
Als im Dezember 1988 die letzten der etwa dreihundert Bewohnerinnen und Bewohner aus Blankenburg zurück nach Bremen zogen, war es zum ersten Mal gelungen, eine deutsche psychiatrische Langzeiteinrichtung aufzulösen. Seitem gilt das Bremer Beispiel als Modellfall der Psychiatriereform und damit als Symbol für die Beseititung menschenunwürdiger Lebensbedingungen von Menschen mit psychischer und geistiger Beeinträchtigung in Deutschland.
Die Ausstellung präsentierte Malereien aus dem Blaumeier-Atelier, Fotografien, Filmausschnitte und Dokumente, die das Leben im Kloster Blankenburg, ebenso wie den Weg der ehemaligen BewohnerInnen Zurück ins Leben nachzeichneten.

Leistungen
Konzeption (Recherche, Sichtung, Auswertung von Informationen und Dokumenten, Interviews mit ZeitzeugInnen) und Realisation (Texterstellung, Bildauswahl und -beschriftung, Text-, Bildredaktion)

Kuratierung
Gerda Engelbracht, Achim Tischer

Auftraggeber
Klinikum Bremen-Ost, 2008

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Gemeinsamer Aktionstag von PatientInnen, Ärzten und Pflegern in Blankenburg, 1982
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Raus aus der Anstalt. Die Besichtigung der neuen Wohnung, um 1985 (Fotos: Gotthard Raab)